Am 10.03.2020 unterzeichnete der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, einen Antrag an den Deutschen Bundesrat für eine
Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und  Kontrolle von Motorradlärm.

Die Unterscheidung zwischen Motorradlärm und Verkehrslärm verdeutlicht den ausgrenzenden Charakter dieses unsäglichen Antrags.

In einem für Politikverhältnisse atemberaubenden Tempo fasste der Bundesrat am 15.05.2020 in seiner 989.Sitzung den Beschluss mit der Bezeichnung

„Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm“

Nach einigen Stunden der Fassungslosigkeit über den Umstand, dass sich im Deutschen Bundesrat Mehrheiten für eine derartig ausgrenzende, undifferenzierte und freiheitbeschränkende Beschlussfassung finden, haben wir die proaktive und freiheitliche Initiative „SCHRÄGLAGENFREIHEIT“ ins Leben gerufen.

Weit schlimmer als der flache Inhalt der Bundesratsinitiative ist die öffentliche und medial befeuerte Hetzkampagne gegen die Motorradgemeinde, der wir uns seither ausgesetzt sehen.

So unterschiedlich Positionen und Ansichten im gesellschaftlichen Leben auch sein mögen, Ausgrenzung, Diskriminierung und Kollektivstrafen waren und sind nicht zukunftsfähig.

So dringend Lösungen für bestehende Probleme benötigt werden, einseitige Verbote und Freiheitsbeschränkungen sind keine Option!

Wir fahren aus den unterschiedlichsten Gründen Motorrad, einige von uns seit ihrer Jugend, andere als Anfänger, andere als Wiedereinsteiger. Wir lieben unsere Motorräder, unsere gemeinsame Leidenschaft stiftet Identität. Wir fahren zur Arbeit, in den Urlaub, eine Feierabendrunde, unsere Familien besuchen. Wir haben unterschiedliche Lebenseinstellungen und Ansichten, unterschiedliche Motorradkleidung und unterschiedliche Bikes.

Wir werden unser Recht auf Mobilität und unsere Freiheit auf zwei Rädern verteidigen!

Wir werden uns gegen Diskriminierung und Ausgrenzung wehren!

Wir stehen gegen Verbotsideologien zusammen!

proaktiv & freiheitlich